Altes Gewürzamt Mole für Wild und Geflügel
In Klingenberg am Main werden Chili, Kakao, Mandeln, Korinthen, dunkler Rohrohrzucker, Tomatenflocken, Erdnüsse, Sesam, Pfeffer, Zimt, Knoblauch, Nelken, Anis und Vanille gemischt. Der Charakter ist warm und vielschichtig mit dunkler Kakaotiefe und dezenter Schärfe. Ein Teelöffel pro 100 ml Sauce genügt als Einstieg.
Klassisch wird daraus Mole Poblano mit Hähnchen oder Mole Negro mit Truthahn. Auch Wildschwein, Hirschragout, Rinderschmorbraten und Rebhuhn profitieren von der Tiefe.
Mexikanische Gewürzmischung mit Kakao und Chili
Die fruchtige Süße der Korinthen balanciert die Chili-Schärfe aus. Zimt, Anis und Nelke geben warme Würze, Sesam und Nüsse sorgen für Fülle. Mit Brühe, Sahne oder Tomate abgelöscht schmilzt der Kakao und bindet harmonisch.
Molesoße anrühren und verfeinern
Die Mischung 1 bis 1,5 Teelöffel pro 100 ml Sauce mitkochen und am Ende durch ein feines Sieb passieren. So bekommt die Soße Glanz und Bindung. Niemals trocken in heißes Fett geben, sonst verbrennt der Zucker.